Angermünde
 
  Angermünde mausert sich  
     
 
 

Von der Ackerbürgerstadt zum "Staatlich anerkannten Erholungsort"

 
 
Liebevoll rekonstruiertes Detail am Rathaus
Ackerbürger auf dem Angermünder Marktplatz

"Mensch wie haste Dir verändert", so oder ähnlich kann es heute, nach 15 Jahren Deutscher Einheit lauten, wenn der Angermünder selbst durch seine Stadt geht.
Die Menschen, die in der Stadt selbst wohnen, haben sich zwar an die Bauarbeiten gewöhnt, doch praktisch jeden Tag wird Angermünde schöner und attraktiver. Die Stadt ist, und das gilt ohne Übertreibung, inzwischen zu einem regelrechten Schmuckkästchen von Brandenburg geworden.
Eines der wichtigsten Gebäude in der Stadt, das seinen alten Glanz zurückerhalten hat, ist das Rathaus. "Es war von Beginn an wichtig, den bedeutendsten Anlaufpunkt für die Bürger attraktiv zu gestalten. Und weiterhin ist ein Rathaus neben dem Ortsmittelpunkt auch das Aushängeschild jeder Stadt. Besucher fragen in den meisten Fällen nach ihm und wenn, dann werden schließlich auch hier die wichtigsten Entscheidungen getroffen", erklärt der Bürgermeister der Stadt Angermünde, Wolfgang Krakow. "Das hat auch gar nichts mit irgendwelchen Eitelkeiten des Bürgermeisters selbst oder der Stadtverordnetenversammlung zu tun, das Rathaus ist das markanteste Gebäude im Ort. Darüber hinaus möchte ich auch auf die symbolische Bedeutung des Umbaus hinweisen. Mit dem Neubau des Rathauses - dazu möchte ich auch den Angermünder Marktplatz mit seinen anliegenden liebevoll restaurierten Häusern, den gemütlichen Gaststätten und Cafes sowie unseren ungewöhnlichen Marktbrunnen zählen - der insgesamt vier Millionen Euro gekostet hatte, begann auch der Wandel unserer Stadt von einem eher grauen Entlein hin zu einem langsam schillernden und stolzen weißen Schwan. Und dieser Wandel der 1991 begann, wird auch kontinuierlich forstgesetzt."

Gemütliche Cafés und Gaststätten laden ein
Viele interessante Ziele warten auf Entdeckung

Angermünde wurde in das so genannte "D-Programm" des Landes Brandenburg aufgenommen. Schwerpunkt des Programms ist die erhaltende Erneuerung der Innenstädte in Gemeinsamkeit mit der behutsamen und fachgerechte Modernisierung und Instandsetzung von Denkmalen. Öffentlichen Straßen, Wege und Plätze die in historischen Stadtstrukturen bestehen, gilt es zu erhalten und auch wiederherstellen. Unter der Schirmherrschaft des Ministers für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr des Landes Brandenburg (seit 2004 Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung) haben sich 1992 die Städte mit den schönsten Stadtkernen zur Arbeitsgemeinschaft "Städte mit historischen Stadtkernen" im Land Brandenburg zusammengeschlossen. "Die Städte sind mit dem gemeinsamen Ziel angetreten, ihre historischen Stadtkerne vor dem Verfall zu retten, die historische Bausubstanz zu bewahren, mit neuem Leben zu füllen und dabei noch den hohen Ansprüchen des städtebaulichen Denkmalschutzes Rechnung zu tragen. Im Jahr 2004 gehören der Arbeitsgemeinschaft 29 Mitgliedsstädte im Land Brandenburg an", heißt es in diesem Programm.

Angermünde gehört der Arbeitsgemeinschaft "Städte mit historischen Stadtkernen" an
Kunst im öffentlichen Raum - Hartsteinskulptur am Mündesee


Im Zuge der Gemeindegebietsreform des Landes Brandenburg schlossen sich am 26. Oktober 2003 die Stadt Angermünde und die Gemeinden des Amtes Angermünde Land, mit Ausnahme von Altkünkendorf, das bereits seit 2000 zur Stadt kam und Polßen, das in das Amt Gramzow wechselte bzw. Biesenbrow, das per Gesetz zugeordnet wurde, freiwillig zusammen.
Die Stadtverordnetenversammlung beschloss am 15. Dezember 2004: Die Stadt Angermünde setzt sich das Ziel, "Staatlich anerkannter Erholungsort" zu werden. Diese Idee entwickelten der Tourismusverein Angermünde e.V. und die Unternehmervereinigung Uckermark e. V., Regionalverband Angermünde gemeinsam bei einem Workshop im Herbst 2004.
Die Unternehmer und Gewerbetreibenden sehen für diese Entwicklung der Stadt Angermünde reale Chancen. Sie erhoffen sich von der Profilierung eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts Angermünde. Die Stadtverordnetenversammlung beauftragte die Verwaltung, eine Erholungsortentwicklungskonzeption zu erarbeiten.

Tourismusinformation am Marktplatz

 

 

 

 

 

 

 

 
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