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Halboffene Waldlandschaften auf Altlastflächen

 
 

Mit der feierlichen Übergabe des Fördermittelbescheides für das Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben „Rieselfeldlandschaft Hobrechtsfelde“ durch die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz an den Projektträger Naturpark Barnim startete das auf mehrere Jahre angelegte Vorhaben. Dabei geht es nicht nur um die Anlegung von 850 Hektar Waldweidekoppeln, sondern auch um die Wiedervernässung des gesamten Gebietes um den Lietzengraben. Hauptziel des Vorhabens ist die Erprobung neuer Synergien von Naturschutz und Forstwirtschaft durch die Beweidung heterogener Waldlandschaften im Spannungsfeld zwischen Großstadt und Naturpark. Mittels extensiver Beweidung soll ein für Deutschland neuer Landschaftstyp entwickelt werden. Auf den ehemaligen Rieselfeldern rund um Hobrechtsfelde und in den angrenzenden klassischen Waldflächen wird durch extensive Beweidung eine halboffene Waldlandschaft geschaffen. Entdecken kann man zum Beispiel die beeindruckenden schottischen Hochlandrinder, Uckermärker und Englische Parkrinder oder Konik-Wildpferde, die ursprünglich in Ostpolen beheimatet sind.
Die Weidetiere können sich in den eingezäunten, zwischen 45 und 150 Hektar großen Arealen frei bewegen. Im Juni 2011 traten 20 Englische Parkrinder ihren Dienst auf der Waldweide an. Sie sind mit über 2.500 Jahren die älteste Hausrindrasse überhaupt und nah verwandt mit dem Auerochsen, dem „Urvater“ aller heutigen Rinder. Das Hauptwegenetz ist wie gewohnt nutzbar und wird nicht von den Tieren betreten. Als Einzäunung werden niedrige Elektroweidezäune mit zwei Drähten an Robinienpfählen errichtet. Wildtiere können diese Zäune passieren. Die Beweidungskomplexe sind für Besucher über ausgewiesene Eingänge und ein inneres Wegesystem weiterhin zugänglich. Damit ergibt sich die Möglichkeit, Rinder und Pferde in einer großräumigen naturnahen Haltung unter Beachtung der dabei notwendigen Regeln, wie Leinenzwang für Hunde und Fütterungsverbot zu erleben.


 


 
 

 

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